Motorsense: Tipps und Hinweise

BESCHREIBUNG DER MOTORSENSE:

Die im Jahre 1962 von Klaus Thormalen erfundene Mulchmähsichel war der Vorläufer der heutigen Motorsense.
Die Motorsense wird zum Mähen von Gras eingesetzt und kommt an steinigen und unebenen Böden oder aufgrund einer schlechten Hanglage zum Einsatz, wo das Arbeiten mit einem normalem Rasenmäher nicht oder nur sehr schlecht möglich ist.

FUNKTION EINER MOTORSENSE:

Die Rotation, die mittels einer Welle des Motors bis ans Schneidewerkzeug der Sense übertragen wird, lässt einen Nylon- oder Metallfaden rotieren. Durch diese Rotation wird das zu mähende Gras von dem Faden "abgeschlagen".

FADEN UND FADENWECHSEL:

Durch die Fliehkraft, die im Betrieb der Motorsense entsteht, werden die auf einer Spule aufgerollten Nylon- oder Metallfäden gespannt und schlagen die Grashalme ab. Der Vorteil dieser Fäden ist es, das sie sich an Hindernisse in der Umgebung anpassen und dadurch weiche Baumrinden oder Mauern nicht beschädigen.
Im Gegensatz zu einem starren Messersatz sind die "elastischeren" Fäden bei Verschleiß einfach zu ersetzen. Dazu wird der Faden einfach und ohne großen Aufwand ein Stück weiter aus der Fadenrolle heraus gezogen, dieses Herausziehen des Fadens wird bei den meisten Geräten durch einen Mechanismus erleichtert.

AUFBAU DER MOTORSENSE:

Motorsensen sind entweder mit einem Elektromotor oder mit einem Benzinmotor erhältlich. Der Sensenmotor sitzt bei den kleineren Sensen im "Mähkopf", während er bei den größeren Sensen oben am Sensenstiel zu finden ist und somit zusätzlich als Ausgleichsgewicht dient.

SICHERHEIT:

Ein solches Gerät darf nur mit der entsprechenden Sicherheitsausrüstung, wie zum Beispiel Fadenabdeckung, Schutzbrille und festes Schuhwerk, betrieben werden!